Konzerte 2017

unser nächstes Konzert

 

Karl Jenkins

THE PEACEMAKERS

 "Friedensoratorium" für Solo, Kinderchor, Chor und Instrumente

 

Samstag 13.Mai 2017, 20 Uhr

Wasserburger Rathaussaal

 

Sonntag 14.Mai 2017, 20 Uhr

Christkönigkirche Rosenheim

 

Luitgard Hamberger, Mezzo
Barbara Schiöberg, Flöte
Robby von Siemens, Saxophon
Rainer Heilmann, Violine
Peter Berchthold, Gitarre,
Anno Kesting und Co., Perkussion
Thomas Pfeiffer, Orgel
 
Kinderchor Haager Spatzen,
     Einstudierung Zsuzsanna Károlyi-Philippzig
Bach-Collegium Wasserburg,
     Konzertmeister Rainer Heilmann
 
Wasserburger Bach-Chor
 
Leitung: Angelica Heder-Loosli

Plakat.jpg

Pressetext
Mit der Neueinstudierung des Oratoriums „THE PEACEMAKERS“ (Die Friedensstifter) des zeitgenössischen Komponisten Karl Jenkins betritt der Bach-Chor musikalisches Neuland, denn dieses Werk entstand erst 2011 und wurde ein Jahr später unter der Leitung des Komponisten in der Carnegie Hall, New York, uraufgeführt. Die deutsche Erstaufführung veranstaltete 2013 der Würzburger Bach-Chor. Gerade auch als Kulturpreisträger des Landkreises 2015 ist es dem Chor und seiner Leiterin Angelica Heder-Loosli ein zentrales Anliegen, immer wieder auch neue, nicht so bekannte Werke als interessante Kostbarkeiten der Chorliteratur zu erarbeiten und dem Publikum nahe zu bringen.
Wer aus dem Jahrgang des Komponisten (* 1944) auf Zwölfton- oder experimentelle Musik schließt, wird enttäuscht. Jenkins ist britischer Tradition verpflichtet: Wie Elgar, Holst, Vaughan Williams oder Rutter komponiert auch Jenkins tonal. Ja, seine eingängigen Melodien können sogar zu „Ohrwürmern“ werden. Schließlich ist er einer der am häufigsten aufgeführten Komponisten der Gegenwart.
Das Besondere an dem Klangzauberer aus Wales ist, dass er in den letzten Jahren durch engagierte und erfolgreiche Crossover-Projekte aufhorchen ließ, die sowohl die Grenzen von Musikstilen als auch religiöse Grenzen überschreiten und dadurch verbinden.
So auch in „The Peacemakers“: Texte von und über die „Friedensstifter“ Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, Franz von Assisi, Martin Luther King, Dalai Lama u.a.m. stehen neben biblischen Aussagen und werden durch eindrückliche Klanggemälde zu einer ausdrucksstarken Vision einer friedvollen Welt: Er lässt die Verbrüderung der Menschen rund um die Welt für einen Moment wahr werden.
 
Kartenvorverkauf
- Buchhandlung Herzog, Wasserburg, Tel 08071-4714
- Sparkasse Wasserburg
   https://ticketservice.sparkasse-wasserburg.de  oder    Ticket-Hotline 08071/101-129
- Christkönig Apotheke, Rosenheim, Kardinal-Faulhaber-Platz 6
- Ticketcenter Rosenheim, Busbahnhof Stollstraße,
   Tel 08031-15001 oder Tickets@Kroiss-Bus.de
- sowie jeweils an der Abendkasse
 
 

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Konzertkritik von Dr.Robert Engl                        OVB 4.1.2017
 

Schlichtweg Glück

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Wer sich das Oratorium „Messias“ von Georg Friedrich Händel als Konzert vornimmt, weiß, worauf er oder sie sich einlässt.
Gilt es doch, ein Werk, das in seinem Inhalt über den schmaleren Handlungszeitraum der bekannten Passionen hinausreicht, so darzustellen, dass die sich vielen Einzelteile zu einem einheitlichen Bild zusammenfügen. Der „Messias“ umspannt, um den Mittelpunkt des Wirkens der Person Jesu herum, gewissermaßen ein gut Teil Menschheitsgeschichte, angefangen mit Weissagungen des Alten Testaments bis zur Erlösungszusage der neueren Heilsgeschichte. Ein Weltwerk, und der Komponist müsste nicht Händel heißen, wenn nicht ein um die andere Arie sich an Glanz und Schönheit überböte.
Es war ein Vorhaben, dem die Leiterin Angelica Heder-Loosli im Wasserburger Rathaussaal ein Weiteres hinzufügte, indem sie sich an den englischen Originaltext hielt. Somit hatte sie sich und ihre Mitspieler in Chor, Orchester und Solisten noch mehr als gewohnt bei diesem Werk in das England der Barockzeit hineinzuversetzen. Die Erwartung in eine Musik aus Glanz und Gloria war groß.
Nun, der Schreiber dieser Zeilen empfand von Beginn bis ans Ende schlichtweg Glück. Eigentlich ist schwer zu beschreiben, wo das zündende Element für solches Gefühl zu finden war, hat doch der „Messias“ keine dramatische Abfolge von Geschehnissen aufzuweisen wie die Bachschen Passionen, sondern besteht aus aneinander gereihten Betrachtungen auf Basis biblischer Texte und Aussagen. Doch schon nach wenigen Augenblicken trat es zutage: Wie ein samtener Teppich klangen die Streicher, dezent unterstützt vom Continuo-Ensemble, und auf solchem Fundament strömten Rezitativ und Arie, flossen die Worte aus Chor und Solostimmen. Ja, das war Kammermusik durch und durch, ein Weltwerk ohne Pomp, ohne nur zur Schau gestellte Glorie.
Angelica Heder-Loosli agierte nicht nur schwungvoll; sie ließ den Chor, wie hingerissen von der Macht der sakralen Aussage Händels, in die retardierenden Passagen der Chorsätze hinabgleiten in tiefe Frömmigkeit, um sodann wieder in makelloser Transparenz Fugenthemen ineinander zu verweben. Das „Halleluja“: kein Machtgebaren, sondern fröhliches Aussingen der Freudenrufe in lapidarem Kontrapunkt. So war die Konzeption der Leiterin in dem Werk, in dem Rezitativ, Arien und Chorsätze in stetiger Wiederkehr dem Oratorium Struktur verleihen. Und solcher Aufbau behielt seine Spannung bis zum krönenden und wogenden Amen-Schluss.
In besonderem Maße prägen die Solisten im „Messias“ die Musik, und dafür sorgten Sänger und Sängerinnen von Rang: angefangen beim Tenor Marcus Ullmann, dessen „Comfort ye“ gleich zu Beginn alles erdenklich Tröstliche übertraf; dann die Altistin Kerstin Rosenfeldt, deren Stimme sich volltönend ins Instrumentarium der Streicher und Bläser einfügte und im berühmten Duett „er weidet seine Schafe“ Priska Eser Platz machte, um die F-Dur-Melodie eine Quart höher in strahlendem B-Dur erklingen zu lassen. Und welche Kraft entwickelte der Bass Ralph Sigling in der letzten Arie „The trumpet shall sound“ im Duo mit der Trompete Christoph Eiserts!

Der englische Text floss problemlos

So stand kein Solist dem andern nach, und der englische Text floss problemlos über die Lippen der Sänger – eine zusätzliche Leistung!
Der Komponist soll zu einem Zuhörer gesagt haben, er wolle nicht nur unterhalten (denn das war wohl damals dominanter Zweck jeglicher Musik in England), sondern „die Menschen verbessern“. Für uns, die wir beim Messias primär den sakralen Bezug sehen, hieße das in Abwandlung: Diese Aufführung präsentierte nicht ehernes Glaubenszeugnis allein, sondern dank der kammermusikalischen Konzeption Angelica Heder-Looslis zwei Stunden erfrischender Schönheit, hinter der man die sakrale Botschaft lebendig verspürte.
                                                                                                                                      Robert Engl

Engls Kritik OVB.pdf

 

 

Pressetext

 

Konzert des Wasserburger Bach-Chores zur Weihnachtszeit und zum Jahresausklang

Händels „MESSIAH“ in Wasserburg

Wer kennt nicht das große „Halleluja“ aus dem „Messiah“ von Georg Friedrich Händel? In Amerika und in vielen asiatischen Ländern ist es genau so bekannt wie in Europa.

Der ursprünglich aus Halle stammende, später in England beheimatete Komponist hatte sich nach einer schweren beruflichen und gesundheitlichen Krise dem Oratorium zugewandt. Als er 1741 von C. Jennens einige Bibelstellen aus dem Alten Testament zugeschickt bekam, beflügelten sie den Musiker derart, dass er das Werk in nur 24 Tagen komponierte. Im folgenden Jahr wurde das Werk mit großem Erfolg in Dublin uraufgeführt.

Das Oratorium hat keine Handlung im engeren Sinn - man erfährt wenig Konkretes über Jesu Leben, Wirken und Sterben wie im Neuen Testament niedergeschrieben. Der Text will zeigen, dass Jesus der "Messias" im Sinne der Voraussagen der Propheten ist. Darin wird der Weg des Erlösers beschrieben: von seiner Ankündigung, seiner Geburt, seinem Sterben und Auferstehen bis hin zu seiner Wiederkunft. Als roter Faden zieht sich die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen hindurch, derer sich der „Messias“ (übersetzt „der Gesalbte“) insbesondere als der gute Hirte mit seiner erlösenden Fürsorglichkeit annimmt.

In der Musik des "Messiah" drückt Händel große Gefühle, wie Trauer, Verzweiflung, Hoffnung und Jubel aus, eingebunden in ein Wechselspiel von Solisten und Chor, der typischerweise für das Oratorium eine zentrale Rolle einnimmt.

Händel hatte es sich zum Vorsatz gemacht, den Erlös der Aufführungen für wohltätige Zwecke zu spenden: Er verstand dieses Oratorium als Opfergabe und Anruf. Einem Bewunderer seiner Musik, der die Schönheit des Werkes rühmte, entgegnete Händel: „My Lord, ich würde bedauern, wenn es meine Zuhörer nur unterhalten würde, ich wünschte, sie besser zu machen".

Plakat Messiah.pdf

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Unser Auftritt mit dem Stabat Mater von Johann Gabriel Rheinberger:

 
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 AVE MARIA Konzerte Juni 2016

 
 
 
Foto in der Baumburg von Werner Gartner
 
eine kleine Kostprobe aus unserer gelungenen Doppel-CD:  Jenkins  And the mother.mp3

Konzerkritik vom 15.06.2016 im OVB

Überraschend neue Töne und Klänge

Angelica Heder-Loosli hatte ihre Chorkonzerte in Attels und Baumburgs Klosterkirchen unter das Zeichen der bekannten Mariengesänge der Kirche gestellt. Was hatte nicht dieser Chor für ein Piano, ja verhaltenes Pianissimo zu bieten, ob dies den Gesamtchor oder wie bei Prokop das an besondere Anforderungen geschulte Ensemble „Incantiamo“ betraf!

War dies nun eine Art verspäteter Maiandacht? Statt dessen überraschte die stilistische Vielfalt, in der diese anrührenden Texte um die Mutter Jesu vertont wurden. Zudem zeigte sich, zu welch vielseitiger Gestaltung der Chor fähig ist. Auch bei der Uraufführung von Walther Prokops „Salve Regina“ sollte sich der Stil seiner Kompositionen in neuem Licht zeigen.

Dabei fügten sich die Solostimmen des Bassisten Martin Hörberg und die des Tenors Rupert Schäffer harmonisch ins Chorgeschehen ein, wie auch Luitgard Hambergers gewohnt dunkles Alttimbre. Am meisten gefordert und in strahlendem Glanz ihrer Stimme sang Roswitha Schmelzl ihre meist von Orgel oder Streichern begleiteten Partien. Der in den Aufführungen des Bach-Chores so bewährte Organist Thomas Pfeiffer hatte eine elektronische Orgel zur Hand, deren Fülle sich als Stütze sehr bewährte. Eine Auswahl von Streichersolisten des Kreises hatte, vor allem in den Stücken ohne Chorbeteiligung, einen Löwenanteil zu bestreiten. Dabei war es diesen vergönnt, bei Prokops Uraufführung als Partner des Soprans in erstaunlicher Einfühlsamkeit in ungewohnt schwierige Bereiche vorzustoßen.

Stellte dieser Abend nun wirklich eine Marienandacht fürs fromme Gemüt von Musikern und Zuhörern dar? Angelica Heder-Loosli zeigte vor allem, wie Komponisten über die Zeiten hinweg sich in verschiedenster Weise dem Marienthema widmeten. Bei Pergolesi präsentierte sich das gewohnte Bild: Schwungvoll bewegt sang der Chor, zügig im Tempo – ein freudiges Zeugnis des Glaubens im „Magnificat“, fast schon mozartisch im „Salve Regina“. Mozarts sakrale Pflichtübungen aus Salzburger Zeit folgten, immer ein dankbares Objekt in ihrer anrührenden Schönheit.

Die Romantik des 19. Jahrhunderts trat auf den Plan. Ja, und da mutete Mendelssohns „Ave Maria“ schon an wie ein Heiligenbild im Nazarenerstil, in seiner Spannungslosigkeit aller archaischen Herbheit mittelalterlicher Vorlagen enthoben. Viel lapidarer wirkte dafür Gabriel Rheinbergers Musik, wenn sie auch ganz dem klassisch-konservativen Geist seiner Münchner Zeit verhaftet war. Aber jetzt blühten die Stimmen, mal in wuchtigem Unisono, dann in verhaltenem Piano – fromm und ohne Rührseligkeit!

Kann, soll man nun Walther Prokops musikalische Sprache irgendwie zuordnen? Seine Beiträge bedeuteten an diesem Abend einen Sprung in eine keiner Mode unterworfene zeitgenössische Musik. Ganz erfrischend neue Töne vermeint man in seinem „Alma Redemptoris Mater“, „Regina Coeli“ oder „Salve Regina“ herauszuhören, wo man doch meist an seine herbe an französischer Neoklassik des frühen 20. Jahrhunderts orientierte Tonsprache gewohnt ist. Aus mancher asketisch anmutenden Zweistimmigkeit spricht Verlassenheit und Trost zugleich. Und in der Uraufführung seines „Salve Regina“ schwebte der Bogen der Streicher, triumphierte der lichte Sopran Roswitha Schmelzls; es spiegelte sich die immer noch wache Inspiration eines nun 70-jährigen Komponisten unseres Gebietes.

Dieser Programmpunkt war wohl der Höhepunkt des Abends und fordernd zugleich, so dass daraufhin die populärere Musiksprache eines John Rutter oder Karl Jenkins in ihrer Schlichtheit das Hören spürbar entlastete. Hatte in diesem Marienkosmos der Jahrhunderte noch etwas gefehlt?

„Zwingt die Saiten in Cythara, und lasst die süße Musica ganz freudenreich erschallen! Singet, springet …“ Wer hatte diesen Liedsatz so schön bearbeitet? Kein anderer als der Namensgeber des Chores, der nun am Ende den Choral Johann Sebastian Bachs mit großer Herzenswärme in den Raum verströmen ließ. Singet weiter so!

Robert Engl

Gedanken zur Marienverehrung einst und heute
 
In allen Bereichen der Kunst spielt die Verehrung der Muttergottes eine wichtige Rolle: Ob Malerei, Bildhauerei, Literatur und Musik; alle diese Kunstformen bringen bis heute wunderbare Werke der Marienverehrung hervor, insbesondere von katholisch geprägten Künstlern.
Die Bibel hat Maria wie keinen anderen Menschen gewürdigt. Bei der Verkündigung durch den Engel wird sie „voller Gnade“ genannt. Selbst bei Martin Luther heißt es: „Maria kann nicht genug gelobt werden. Der Lobgesang Mariens dient dazu, von den großen Taten Gottes zu singen, zu stärken unseren Glauben, zu trösten alle Geschwächten“. Der Welt und damit den Menschen Gottes Sohn, Jesus Christus, nahe zu bringen, das war und ist die Bestimmung Marias, der Mutter Gottes auf Erden.
Heute wird Mutter Maria von vielen Christen als ein von Gott auserwählter Mensch gesehen und verehrt. Das Thema Jungfräulichkeit wird als Metapher für die Reinheit des Herzens verstanden. So betrachtet zeigt sie sich als ein Mensch voller Vertrauen in ihre Wahrnehmung der Engelserscheinung, voller Hingabe und Demut, frei von falscher Bescheidenheit. Mit dieser hätte sie den Auftrag Gottes, seinen Sohn auf diese Welt zu bringen, nicht annehmen können. Einzig mit der aufrechten Kraft der Demut hat sie dazu einfach „Ja“ gesagt und sich ganz auf das Wort Gottes eingelassen, das durch den Engel Gabriel zu ihr gebracht wurde.
So gesegnet mit göttlicher Gnade macht sie scheinbar Unmögliches möglich. Dieses unerschütterliche Gottvertrauen hat sie durch ihr Leben, das geprägt war von Armut, Verachtung, Flucht und den so schmerzlichen Verlust des geliebten Sohnes getragen. Darin ist sie uns menschlich nah und über alle Konfessions- und Religionsgrenzen hinweg zugleich Vorbild. Mit ihrem reinen Herzen erfuhr sie Trost und den Segen, Jesus Christus besonders nahe zu sein.
Mutter Maria steht symbolisch für das Urmutter-Prinzip, die reine Mütterlichkeit, spirituell nährend mit Geborgenheit, Fürsorge und Zuversicht, mit Trost, Mitgefühl, Ausdauer, Sanftmut und Schutz. Mit ihrem ausgebreiteten Schutzmantel wird sie häufig dargestellt und mit Dankbarkeit besungen.
Die Beschäftigung mit Maria in der heutigen aufgeklärten Zeit ruft den wachen Menschen auf, Marias Qualitäten in sich zu entwickeln, und es wie sie für möglich zu halten: darauf zu vertrauen, dass das Göttliche im Inneren heran wächst, immer wieder geboren und genährt wird, auf dass es für jeden die ersehnte Erlösung und inneren und äußeren Frieden bringen möge.
Angelica Heder-Loosli

 
DIE MUTTER AUS ALTER ZEIT IST WIEDER ERWACHT UND SITZT VERJÜNGT AUF IHREM THRON. HERRLICHER ALS JE ZUVOR VERKÜNDE SIE DER GANZEN WELT MIT DER STIMME DES FRIEDENS UND DES SEGENS.“
(von Vivekananda, gefunden als Bildinschrift auf einem modernen Marienbild von Peter Engelhardt )
 
Programm
Giovanni Battista Pergolesi (1710 - 1736)
Magnificat Chor und Streicher
1. Magnificat, 6. Gloria
Salve Regina in c-Moll Sopran und Streicher
1.Salve Regina, 4. Et Jesu, 5. O clemens
 
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
Sancta Maria KV 273 Chor und Streicher
Alma Dei creatoris KV 277 Soli, Chor und Streicher
Exsultate jubilate KV 165 Sopran und Streicher
2.Satz Andante Tu virginum corona
 
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847)
Ave Maria 8-stimmiger Chor, Tenor und Orgel
 
Josef Gabriel Rheinberger (1839 - 1901)
Salve Regina op. 107/4 Kammerchor
Ave Maria op. 176/9 Kammerchor
Ave maris stella op.171/4 Sopran, Alt und Orgel
Alma Redemptoris Mater op.171/2 Sopran, Alt und Orgel
Ave Maria WoO 7/1 Sopran, Alt und Orgel
Stabat Mater in g op.138 Chor, Orgel und Streicher
1.Stabat Mater, 2.Quis est homo, 3. Eja Mater, 4.Virgo virginum
 
Walther Prokop * 1946
Alma Redemptoris Mater Soli, Kammerchor
Regina caeli Kammerchor
Salve Regina (Uraufführung!) Sopran und Streicher
 
John Rutter * 1945
Of a Rose, a Lovely Rose (aus Magnificat) Chor und Orgel
Mary's Lullaby Sopran, Chor, Orgel, Streicher
 
Karl Jenkins * 1944
And the Mother did weep, Motette 4-Stimmiger Chor und Orgel
 
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Wie schön leuchtet der Morgenstern Chor, Orgel und Streicher
Choral zum Fest Mariä Verkündigung, Strophe 1 und 6
 
Pressetext
Die Bibel hat Maria wie keinen anderen Menschen geehrt. Bei der Verkündigung durch den Engel wird sie „voller Gnade“ genannt. Selbst bei Martin Luther heißt es: „Maria kann nicht genug gelobt werden. Der Lobgesang Mariens dient dazu, von den großen Taten Gottes zu singen, zu stärken unseren Glauben, zu trösten alle Geschwächten“. Der Welt und damit den Menschen Gottes Sohn, Jesus Christus, nahe zu bringen, das war und ist die Bestimmung von Maria, der Mutter Gottes auf Erden.
 
Kaum ein Gebet ist so oft vertont worden wie das „Ave Maria“, das „Gegrüßt seist du, Maria“. Viele Komponisten haben sich vom Gruß des Engels Gabriel und von Marias legendärer Antwort, dem „Magnificat“ („Meine Seele erhebt den Herrn“) zu zeitlos schönen Kompositionen inspirieren lassen.
 
Nicht nur die Verkündigung der Inkarnation Jesu, sondern auch sein irdisches Ende haben mit dem „Stabat Mater“ – Text großartige Kompositionen hervorgebracht, voller Mitgefühl für die Mutter, als sie am Kreuz ihres geliebten Sohnes steht. Darüber hinaus lobpreisen weitere bildhafte Gebetsvertonungen Maria als „Himmelskönigin“ („Salve Regina“), als „Meeresstern“ („Ave, maris stella“) oder als nährende Mutter („Alma mater“).
 
Die Werkauswahl unserer Konzerte nimmt den Zuhörer mit auf eine interessante Musik-Reise durch vier Jahrhunderte, im 18.Jahrhundert beginnend mit Werken von Pergolesi und Mozart. Aus dem 19.Jahrhundert stammen die Kompositionen von Mendelssohn Bartholdy und Rheinberger. Rutters Stücke vertreten das 20.Jahrhundert, die von Prokop und Jenkins das 21.Jahrhundert. Mit einem schlicht-feierlichen Choral von J.S. Bach spannt sich der Bogen wieder zurück in die Barock-Zeit.
Eine Besonderheit stellt die Uraufführung des „Salve Regina“ des in der Region beheimateten Komponisten Walther Prokop dar.
 
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