Choraktivitäten

 

Bericht Wasserburger Stimme 20.12.2018 - ähnlicher Bericht im OVB 28.12.2018

Berührendes Ende eines großen Jahres

 
Foto: Edith Krieger-Gartner
 
Die letzte Chorprobe des Wasserburger Bach-Chores 2018 endete berührend – und zwar mit der erstmaligen Ehrung aller aktiven Sänger und Sängerinnen, die dem Chor seit 20 Jahren und länger treu sind. Dieser Höhepunkt der Weihnachtsfeier sorgte für Freude und auch für Stolz auf das Geleistete unter den Geehrten. Gerade die Mischung aus erfahrenen Bach-Chorsängern und immer wieder jungen Neuzugängen ist ein Garant für die steigende Qualität dieses großartigen Laienchores …
Die gewachsene Erfahrung auf dem Gebiet der sakralen Chorliteratur – in Verbindung mit der über 30-jährigen Leitung des Chores durch seine Gründerin Angelica Heder-Loosli (auf unserem Foto ganz vorne) – lassen auch in den kommenden Jahren die Erweiterung des Repertoires und weitere Konzerthöhepunkte erwarten!
 
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Wasserburger Stimme:
Eine gestärkte Gemeinschaft

Der Wasserburger Bach-Chor ist verreist: Ein weiterer Höhepunkt des Probenjahres neben der Aufführung des erarbeiteten Werkes ist stets zuvor das beliebte Chorwochenende.
Jeden Herbst fahren die Chorsänger in ein besonders schönes Tagungshaus. Für dieses Jahr wurde das erhabene Schloss Hirschberg gewählt, auf einer idyllischen Anhöhe im Altmühltal oberhalb von Beilngries gelegen.
 
Im hellen, mit Stuck und Fresken geschmückten „Rittersaal“ ließ es sich fürstlich proben, in entspannter und zugleich hoch konzentrierter Atmosphäre.
Auf dem abwechslungsreichen Programm standen die intensive Feinarbeit am Requiem von Mozart, das in einem Monat in Wasserburg und Rott aufgeführt wird,   und das Eintauchen in Bachs Matthäuspassion.

An den Abenden wurde das a-capella-Repertoire aufgefrischt und erweitert. Natürlich kamen Geselligkeit und Erholung nicht zu kurz, ob beim Schlummertrunk im Gewölbekeller oder den Spaziergängen im schönen Schlossgarten oder in der in goldenes Herbst-Licht getauchten Umgebung.

Mit vielen neuen Eindrücken, mit Fortschritten und „Fort-Sprüngen“ kehrten die Chormitglieder als gestärkte Gemeinschaft zurück. In Erinnerung bleiben berührende Momente und der innige Wunsch nach Frieden, durch Friedenslieder geweckt und ausgedrückt: DONA NOBIS PACEM.
 
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Erfahrungen aus der Chor-Werkstatt des Wasserburger Bach-Chores vom 13.Oktober 2018
 
Singen macht Spaß…
 
Die Chorsänger und -sängerinnen des Wasserburger Bach-Chores wissen das schon lange – mit der Chor-Werkstatt in der VHS am letzten Samstag konnten sich alle Interessierten davon überzeugen.
13 sangesfreudige Liebhaber der geistlichen Chormusik waren gekommen, um sich zwischen die erfahrenen Bach-Chor-Sänger zu setzen und einen Vormittag lang eine Chorprobe unter der Leitung von Angelica Heder-Loosli zu erleben. Es begann mit kurzweiligen Übungen, um die Stimme zu „wecken“ – dabei konnten alle erleben, dass die Stimme nicht nur in der Kehle sitzt, sondern der ganze Körper Einfluss auf ihren Klang hat. Ein 3-stimmiges Friedenslied beendete das Einsingen und führte zum Requiem von Mozart, einem Repertoire-Werk des Wasserburger Bach-Chores, das Ende November in Wasserburg und Rott aufgeführt wird.
Die Probenphasen lockerte Angelica Heder-Loosli mit Hintergrundinformationen zum Werk auf, das W.A. Mozart vor seinem Tod nicht mehr vollenden konnte. Sie zeigte auf, dass es verschiedene Fassungen gibt und begründete auch die Entscheidung für die bekannte Vervollständigung durch Franz Xaver Süßmayr, in der sensiblen Bearbeitung durch Franz Beyer.
Der erste Teil der Probe war mehr der Feinarbeit eines einfacheren vierstimmigen Satzes gewidmet, dabei wurde auf präzise Rhythmik, deutliche Textaussprache, Ausdruck und ausgewogenen Stimmklang geachtet.
Nach einer Pause wurde dann fast das ganze Werk mit wenig Unterbrechungen gesungen. Dabei konnten alle die Begeisterung, die beim Singen eines Gesamtwerkes entsteht, direkt miterleben.
Die Resonanz auf diese neuartige Chor-Probenerfahrung war durchweg sehr positiv, es gab viele strahlende Gesichter, sowohl bei den „Schnupper-Sängern“ als auch bei den „alten Hasen“.