Konzerte 2019

 

Vorschau

 

 

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Flyer Rosenheim singt 2019.pdf
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"Rosenheim singt" am 29.Mai 2019

Mitwirkung des Kammerchors INCANTIAMO um 22 Uhr in der Kirche St.Josef, Innstr. 6

AVE MARIA

Lieder für Chor und Orgel
Anton Dvorak: Ave Maria
Josef Gabriel Rheinberger: Ave Regina
Bach-Gounod: Ave Maria
Karl Jenkins: And the mother did weep
Edward Elgar: Ave Maria
John Rutter: Marias Wiegenlied
M.A. Charpentier: Salve Regina

 

 

Bericht im OVB 22.05.2019

800 Sänger und eine Premiere

Initiatoren der langen Nacht der Chöre sind (von links) Michael Gartner, Johannes Eppelein, Iris Huber, Thomas Mandl. privat
 
Rosenheim – Unter dem Motto „Rosenheim singt“, findet am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt, 29.Mai, ein Chorfest in der Rosenheimer Innenstadt statt. Die teilnehmenden 26 Chöre wollen mit dem Festival das vielfältige Chorleben der Region öffentlich machen und ihre Zuhörer für das Singen begeistern.

„Chorjunkie“ plant die lange Nacht

Angeregt vom Kulturleben in München und der langen Nacht der Musik, wollte Johannes Eppelein, Dekanatskantor der Erlöserkirche, auch in Rosenheim eine ähnliche Veranstaltung auf die Beine stellen. Der „Chorjunkie“, wie er sich selber bezeichnet, kam vor etwa einem Jahr „aufgrund der zahlreichen Chöre in und um Rosenheim, auf die Idee, eine lange Nacht der Chöre zu veranstalten“, wie er erzählt.
Eine ähnliche Vision hatte zeitgleich, Iris Huber, die Leiterin Unicef Rosenheim, die mit ihrer Idee auf den Leiter der Innphilharmonie, Thomas Mandl, zukam. „Ich wusste ja von der Idee von Eppelein, da habe ich die beiden kurzerhand in Kontakt gesetzt“, sagt Mandl. „Das war sozusagen die Geburtsstunde von ,Rosenheim singt‘.“
Den dreien wurde schnell klar, dass das Interesse der Chöre aus Rosenheim weitaus größer ist als gedacht. „Es war nicht schwierig, Chöre für unsere Idee zu begeistern“, berichtet Huber. Am Ende hätten die Organisatoren sogar Chören absagen müssen, da die fünf Konzertorte bereits voll belegt waren. Trotzdem war es den Initiatoren wichtig, dass „das ganze Spektrum vom Schulchor über den Kirchenchor bis zum Pop- und Konzertchor vertreten ist“, sagt Eppelein.
Mit Michael Gartner, Leiter des Chorkreises St. Quirinus Fürstätt, der von der Idee ebenfalls hellauf begeistert war, holten sie sich Verstärkung für die Organisation. „Nichts ist geeigneter als gemeinsames Singen, um Menschen unterschiedlichster Herkunft miteinander zu verbinden und wenn es nur für diesen einen Abend ist“, sagt Gartner.
Ziel soll es sein, „die Chöre untereinander füreinander zu interessieren, gegenseitig erlebbar zu machen, so wie die hiesige Chorlandschaft einem möglichst breiten Publikum bekannt zu machen“, sagt Mandl.

Abend endet mit gemeinsamem Singen

Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim. Im Anschluss an den „Rosenheimer Friedensweg“ findet die Begrüßung der Chöre statt. Der Abend endet mit einem gemeinsamen Auftritt aller rund 800 Sänger gegen 23 Uhr vor dem Salzstadel.
Verschiedene Kurzauftritte in der Fußgängerzone werden bereits vor dem eigentlichen Beginn spontan für Unterhaltung sorgen und auf den Abend einstimmen. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, die Spenden des Abends kommen Unicef zugute.
 
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Johannes Brahms

Ein deutsches Requiem

 
Priska Eser, Sopran
Ludwig Mittelhammer, Bariton
 

Sa 23. November 2019, 20 Uhr Wasserburger Rathaussaal

So 24.November 2019, 19 Uhr Pfarrkirche St.Jakob Bad Endorf

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unser letztes Konzert:

 

Pressetext:

Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen“

Bachs Matthäuspassion mit dem Wasserburger Bach-Chor
Die Matthäus-Passion ist Bachs umfangreichste Komposition und stellt einen Höhepunkt in der Kirchenmusik dar. Sie ist von tiefem christlichen Glauben geprägt und wurde zur besonderen Gestaltung des Vespergottesdienstes am Karfreitag 1727 in der Leipziger Thomaskirche komponiert. Sie schildert facettenreich und eindringlich die Leidensgeschichte Jesu nach dem Matthäus-Evangelium.
Bachs hochemotionale Musiksprache und das kunstvolle Ineinandergreifen von Chorälen, Rezitativen, Arien und Chören auf unterschiedlichen Erzählebenen machen dieses Werk so einzigartig.
 
Für die dramaturgische Darstellung verwendet Bach zwei vierstimmige Chöre, einen Kinderchor, zwei Orchester mit Flöten, Oboen, Streichern, Laute und Orgel sowie 5 Solostimmen.
Die erzählenden Texte des Evangeliums werden vom Solotenor vorgetragen, dem „Evangelisten", nur von den Harmonien der Bass-Gruppe begleitet. Die Heiligkeit der Worte Jesu wird von sanft begleitenden Streichern abgebildet. Der Chor wiederum verkörpert das Geschrei der aufgewiegelten Menge in kurzen Einwürfen.
Das Fortschreiten der Handlung wird immer wieder durch Solo- und Chorstücke kommentiert: Die eigene persönliche Betroffenheit wird eindrucksvoll in den wunderschönen Solo-Arien reflektiert.
 
In den Chorstücken und Chorälen erklingt die Reaktion der gläubigen Christenheit, die letztendlich in der alles erlösenden Erkenntnis mündet: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!“, die Bach in nur einem einzigen Takt vertont, die Einfachheit und Einheit der Erkennenden symbolisierend. So ist Bachs Musiksprache durchdrungen von wissender spiritueller Symbolik und Zahlenmystik, was ihm den „Titel“ des „5. Evangelisten“ einbrachte.
Pressetext 2019.pdf

Konzertbesprechung OVB 24.04.2019 von R.W.Janka

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unser letztes Konzert

 

… und hoffnungsvoll zugleich!

 

Rott: Stehende Ovationen für den Wasserburger Bach-Chor, die Instrumentalisten und Solisten

das ist die Überschrift des interessanten  Berichts mit vielen Bildern von der Wasserburger Stimme:


 

 
Konzertbesprechung OVB:

29. November 2018

 

Prächtige Klangfülle

 

Mozarts Requiem und Klarinettenkonzert mit Bach-Chor und Bach-Collegium Wasserburg
 

 

VON GEORG FÜCHTNER

 

Rott – Mozarts Klarinettenkonzert und  sein Requiem   an einem Abend: In der barocken Pfarrkirche von Rott am Inn durften die zahlreichen Besucher den beiden im Todesjahr 1791 entstandenen Werken des Salzburger Genies lauschen.
Zusätzlich auf dem Programm stand die Trauermotette „O Jesu Christ, meines Lebens Licht“ von Johann Sebastian Bach.
Der Wasserburger Bach-Chor und das Bach Collegium Wasserburg wurden dirigiert von Angelica Heder-Loosli. Die Gesangssolisten waren Roswitha Schmelzl (Sopran), Luitgard Hamberger (Alt), Christian Zenker (Tenor) und Raphael Sigling (Bass). Die Soloklarinette spielte Marlene Noichl.
 
In Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 dominiert eine nach innen gekehrte Grundhaltung, die dennoch heiter, abgeklärt und fern aller Melancholie erscheint. Marlene Noichl gelang es meisterhaft, den innigen musikalischen Monolog bereits im Allegro mit einem strahlenden und ausdrucksvollen Ton zu Gehör zu bringen. Vom Orchester behutsam begleitet, betörte die ruhige Gesanglichkeit der Klarinette im Adagio. Das Rondo-Finale mit seiner von Noichl ungestüm vorgetragenen fröhlichen Melodie erwärmte in der doch recht kalten Kirche die Herzen der Hörer. Dem hellen Zauber des nur kurz nach Moll wechselnden Satzes konnte sich niemand entziehen.
 
Ernst und Feierlichkeit verströmte Bachs Trauermotette „O Jesu Christ, meines Lebens Licht“ BWV für Chor und Orchester, in der sich der Glanz der Blechbläser mit dem getragen singenden Chor zu einer klangvollen harmonischen Einheit verband. Bachs eher selten aufgeführte Motette wurde im Vergleich zum Klarinettenkonzert von Mozart vom Publikum mit leider nur verhaltenem Beifall bedacht.
 
Das Requiem d-Moll KV 626 besitzt insgesamt einen dunklen Klanggrund, der sich im Introitus zu einer bewegten Eindringlichkeit steigert. Den düster-wiegenden Beginn brach Roswitha Schmelzl nur kurz mit einem hellen, glockenreinen Sopransolo auf. Von drängender Intensität und voller Düsternis war das Kyrie, das der Chor klangmächtig intonierte. Als der Chor zu den wilden Läufen der Streicher das vorwärts stürmende „Dies irae“ sang, schien den Hörern der Atem zu stocken. Das „Tuba mirum“ mit dem Posaunensolo und dem von Bassist Raphael Sigling angestimmten, wundervollen Quartett der Sänger, aber auch die herabstürzenden Streicherfiguren im „Rex tremendae“ waren ein großer Hörgenuss.  
 
Beseelt sang das Quartett im „Recordare“. Luitgard Hambergers raumfüllende Alt-Stimme und Christian Zenkers expressiver Tenor verströmten Trost und Zuversicht. Nach dem dramatischen, die Schrecken der Hölle beschwörenden „Confutatis“, in dem der Chor eine ungeheure Dynamik zeigte und die Frauen ein sanftes Flehen erklingen ließen, folgte das tröstliche „Lacrimosa“ mit den Seufzern der Violinen und das „Amen“. Ergreifend sang das Soloquartett im „Domine Jesu“, ausdrucksstark im dahinströmenden, lyrischen „Benedictus“.  
 
Bewegend war auch das „Lux aeterna“ mit Roswitha Schmelzls wie aus großer Ferne klingendem Sopran und das abschließende „Cum sanctis“, in dem der Chor noch einmal seine prächtige Klangfülle demonstrieren konnte. Nach einem kurzen Moment des Innehaltens erhob sich das Publikum und spendete Sängern, Chor und Orchester für ihre überragende Darbietung minutenlangen Applaus.
 
 
Pressetetext:
Mit dem berühmten Klarinettenkonzert A-Dur KV 618 von W.A.Mozart wird das Konzert vom Bach-Collegium Wasserburg mit der Solistin Marlene Noichl, Klarinette eröffnet.
Wie Mozart, der sich gerade in seinen letzten Jahren viel mit Bach und Händel beschäftigt hat, besinnt sich auch der Bach-Chor seines Namenspatrons und bringt die zuversichtlich-tröstliche Trauer-Motette „O Jesu Christ, meins Lebens Licht“ BWV 118 zur Aufführung.
Anschließend erklingt das Hauptwerk des Abends, das Requiem d-moll KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart, das er - mit 35 Jahren aus dem Leben gerissen - selber nicht mehr vollenden konnte. Seinem Schüler Franz Xaver Süßmayr, der am Krankenbett wohl noch einige Hinweise vom Meister bekam, ist es zu verdanken, dass er sich der Vervollständigung annahm, und dass es „das Mozart-Requiem“ in der uns bekannten und vertrauten Gestalt gibt. Seine kompositorischen Schwächen wurden immer wieder kritisiert. Franz Beyer ist es 1971 gelungen, diese einfühlsam zu beheben. Seine überzeugende Edition wird deshalb bei diesem Konzert verwendet.
Auch wenn das Geheimnis des mysteriösen Auftraggebers längst gelüftet ist, liegt das eigentliche Geheimnis des Requiems und seiner einzigartigen Faszination in der Musik selbst. Sie bezieht sich in den kraftvollen Chor-Fugen einerseits auf die Wurzeln des Barock, andererseits steigert sie sich in typisch neapolitanisch opernhaften Elementen zu unvergesslicher Intensität. Es sind jene neuen, schon auf die musikalische Sprache des 19. Jahrhunderts vorausweisenden Töne der Verinnerlichung und des persönlich-intimen Gefühlsausdrucks.
In dieser die Zeiten verbindenden, in dieser vollkommenen Einheit des unvollendeten Werkes offenbart sich Mozarts frühe Vollendung.
AHL
 
 
[…] da der Tod, genau zu nehmen, der wahre Endzweck unseres Lebens ist, so habe ich mich seit ein paar Jahren mit diesem wahren, besten Freunde des Menschen so bekannt gemacht, daß sein Bild nicht allein nichts schreckendes mehr für mich hat, sonders recht viel beruhigendes und tröstendes! und ich danke meinem Gott, daß er mir das Glück gegönnt hat mir die Gelegenheit, Sie verstehn mich, zu verschaffen, ihn als den Schlüssel zu unserer wahren Glückseeligkeit kennen zu lernen. Ich lege mich nie zu Bette ohne zu bedenken, daß ich vielleicht, so jung als ich bin, den anderen Tag nicht mehr sein werde.“
(Mozart in einem Brief an seinen Vater vom 4. April 1787)
 
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unser letztes Konzert: (weitere Informationen unter "Vergangene Konzerte"

Gioachino Rossini
P E T I T E   M E S S E  S O L E N N E L L E
für Soli, Chor, Klavier und Harmonium
 
 
 
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Georg Friedrich Händel MESSIAH
HAPPY BIRTHDAY HÄNDEL
Anläßlich Händels Geburtstag singen jedes Jahr Ende Februar über 400 Sängerinnen und Sänger aus nah und fern Händels Oratorium Messiah in seiner Geburtsstadt Halle. 
In diesem Jahr haben 30 Mitglieder des Wasserburger Bach-Chores an diesem großen Ereignis teilgenommen.
Der Wasserburger Bach-Chor in der St.Ulrichskirche in Halle bei seinem A-Capella-Auftritt