Herzlich Willkommen beim Wasserburger Bach-Chor


Grüß Gott!
Schön, dass Sie uns hier besuchen und so Ihr Interesse am Chor und seinen Aktivitäten zeigen.
Aufgrund der Auswirkungen der Corona Pandemie konnten wir Ihnenlanget keine Konzerte anbieten. Wir haben diese 2 Jahre seit unserem letzten Konzert mit der Aufführung des Requiems von Brahms gut überstanden, indem wir uns so oft wie möglich getroffen haben. Entweder kamen wir live vor Ort mit großem Abstand zusammen, um unser Liedgut zu vertiefen und zu erneuern oder wir vereinbarten uns bei regelmäßigen Online-Singtreffen zu Stimmbildung und Auffrischung unseres Repertoires.
So haben wir alle in dieser Zeit erfahren, wie sehr uns das gemeinschaftliche Singen am Herzen liegt, wie sehr uns uns verbindet und wie wichtig es ist für ein erfülltes Leben. Diese Erfahrung prägt uns nachhaltig und macht uns tief dankbar für unsere Chorgemeinschaft.
So freuen wir uns sehr, dass wir endlich wieder ein Ziel haben und ein Konzert planen dürfen: ein festliches Adventskonzert am 27. November 2021!
Wir bringen zwei Lieblingswerke zur Aufführung: Vivaldis GLORIA und die Pslamkantate "Wie der Hirsch schreit" von Mendelssohn Bartholdy, abgerundet mit drei Chorstücken von John Rutter zur Adventszeit.
Näheres siehe unter: https://www.wasserburger-bach-chor.de/konzerte
Danke, dass Sie mit uns durchgehalten haben und weiterhin uns die Treue halten
Herzliche Grüße
Angelica Heder-Loosli




Bach-Chor-Flyer.pdf

 
SYMPHONIE DES LEBENS
 
Der Atem ist unser engster Kontakt zur Welt.
Durch ihn sind wir mit ihr in ständiger Beziehung.
Wir tauschen aus, wir nehmen auf, geben ab.
Die Pflanzen werden einbezogen in den Handel des Lebens,
denn sie brauchen, was wir geben, und umgekehrt. ….
Der Lebensatem ist ein Geschenk Gottes,
ein unfassbar funktionierendes, ausgetüfteltes Werk der Natur…
 
Sprechen ist eine besondere Form des Atmens.
Wir unterlegen den Atem mit Klang.
Singen ist die Steigerung davon.
Wenn Klang auf Wasser trifft, bilden sich Wellen.
Manchmal entstehen richtige Bilder, Wasserklangbilder.
Diese Bilder erinnern an natürlicher Formen.
Schneekristalle, Mikroorganismen, Blütenformen.

Singen ist formbildend – gestaltbildend.
Vielleicht ist die Form einer Blume das Ergebnis eines Gesanges.
Im Johannesevangelium heißt es:
Am Anfang war das Wort.
Vielleicht hat Gott aber seine Vision nicht in die Realität gesprochen,
sondern gesungen.
Es könnte genauso gut heißen:
Am Anfang war der Ton, die Melodie, der Gesang.
Vielleicht sind wir das Ergebnis eines Liedes.
Und das Universum die größte aller Symphonien.
Text © Gernot Candolini, Miriam Ferstl: Von der Mitte gehalten, Claudius Verlag, München

 

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 Foto: Adelheid Schmidinger 2015

 

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