Herzlich Willkommen beim Wasserburger Bach-Chor

Probe und Sommerfest 2026

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35 Grad im Schatten?  
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Na und? Wir proben trotzdem fleißig das neue Programm – Woche für Woche stellen wir uns den Herausforderungen des Verdi-Requiems.  Und wenn’s zu heiß wird, zur Not barfuß! 
Unsere Chorleiterin? Unerschütterlich!  Ob Hitzewelle oder Tropenklima – sie dirigiert mit vollem Einsatz, notfalls sogar akrobatisch auf Stühlen stehend. 
Und weil Singen bekanntlich durstig macht, gibt’s vor, zwischen und nach den Proben die wohlverdiente Abkühlung:  Ob Stammtisch oder Sommerfest – wir genießen de Zeit miteinander und feiern unsere Chorgemeinschaft. 
Ganz nach unserem Motto: Wer singen kann, kann auch feiern!


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>> 40 Jahre Wasserburger Bach-Chor <<

Konzert-Video-1_Jubel Trubel Jubiläum     Konzert-Video-2  Sags mit Blumen


Rückblickend dankbar, vorausblickend motiviert
2025 war für den Wasserburger Bach-Chor ein ganz besonderes Jahr: Das Ensemble feierte sein 40-jähriges Bestehen. Begleitet und getragen wurde dieses Jubiläum von großer Wertschätzung, zahlreichen helfenden Händen und großzügigen finanziellen Zuwendungen. Ohne dieses hohe Engagement und die breite Unterstützung wäre ein Projekt wie dieser Laienchor nicht möglich, betont der Verein. Höhepunkt des Jubiläumsjahres war das Jubiläumskonzert im Alten Rathaussaal in Wasserburg, das auf große positive Resonanz stieß.
Auch die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Chiemgauer Seenplatte unterstützte das kulturelle Engagement des Bach-Chores. Im Rahmen eines LEADER-Projekts – ein Förderprogramm der Europäischen Union – wurde die Jubiläumsbroschüre mit 1.000 Euro gefördert. Die hochwertige Festschrift erhielten die Besucherinnen und Besucher des Jubiläumskonzerts sowie Freundinnen und Freunden des Chores kostenfrei. Sie dokumentiert die Geschichte des Ensembles und das musikalische Wirken der vergangenen vier Jahrzehnte. Zum Jahresende blickt der Wasserburger Bach-Chor dankbar auf das Jubiläumsjahr zurück und richtet den Blick auf die kommenden musikalischen Vorhaben im Jahr 2026.
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LAG-Manager und Geschäftsführer Christian Fechter (1. Reihe li.), Chorleiterin Angelica Heder-Loosli (1. Reihe, 2. v.re.), der 2. Bürgermeister und Schirmherr Werner Gartner (1. Reihe re.) und Mitglieder des Chorvorstands, die an der Jubiläumsschrift mitgearbeitet haben (von links Stfefi Schäfer, PR-Beauftragte Kristina Gerheard), präsentieren die neue Festschrift.

Die Jubiläumsschrift schicken wir gerne zu! Die Versandkosten betragen 3 €. Einfach eine Mail schreiben an: thomas@loosli.de

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Im Sommer  haben wir den runden Geburtstag von unserer Chorleiterin Angelica miteinander gefeiert - mit ganz vielen Rosen, Geschenken und verschiedenen Darbietungen wie Gesang, Spiel, Musik und einem fantastischen Buffet. Es war wirklich ein wundervolles und ganz besonderes Fest!

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Bürgermeister Werner Gartner, ein Freund des Chores hat für die Stadt Wasserburg eine eindrückliche Dankrede gehalten und einen schönen Blumenstrauß überreicht.

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Hier seht ihr noch ein paar Fotos von unserer fröhlichen Jubiläums-Chorwanderung auf die Staffn-Alm:

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Folge uns gerne auf Facebook und auch auf Instagram!

Erfahre auf diese Weise ganz aktuell Interessantes rumd um den Chor, seine Leiterin, die Werke, Wissenswertes und sonstige Besonderheiten! Es lohnt sich!
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Zwischen Trubel und fröhlicher Besinnlichkeit

Wasserburger Bach-Chor sorgt für besondere Stimmung auf dem Christkindlmarkt

Normalerweise singt der Wasserburger Bach-Chor bei seinen Konzerten in schicker Konzertkleidung erhöht auf einer Bühne. Beim Weihnachtslieder-Singen vor dem Chor-Christbaum der Wasserburger Christbaumallee mischte sich der Chor aber mitten ins Getümmel der Wasserburger Altstadt, um mit allen Interessierten gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder zu singen.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nahmen das Angebot an, stimmten in den Gesang ein oder lauschten andächtig. Und im Trubel des Christkindlmarkts zwischen Glühweinständen und Kinder-Eisenbahn entstand etwas, das das gemeinsame Singen so besonders macht: Ein verbindender Moment der Gemeinschaft und der fröhlichen Besinnlichkeit.

💓Welch eine Freude! Viele waren gekommen, um uns zu hören und mitzusingen!
💓Wir wünschen all unseren Zuhörern eine wundervolle Weihnachtszeit, voller Musik und voller Gesang!
💓Miteinander Singen erschafft FRIEDEN!

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https://www.wasserburger-stimme.de/blog/2024/12/16/zwischen-trubel-und-froehlicher-besinnlichkeit/

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Der Wasserburger Bach-Chor war beim Bachfest 2024 in Leipzig 


FOTOALBUM Bachfest 2024.mp4

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„Choral Total“

Bach – We are family!“

Wasserburger Bach-Chor trifft internationale Bach-Familie

Bach - We are family!“ Mit dieser Aktion wurden bereits 2020 alle Bach-Chöre auf der ganzen Welt eingeladen, das Bach-Fest Leipzig mitzugestalten und die ewig zeitlose und allzeit gültige Musik von Johann Sebastian Bach zum Klingen zu bringen.

Unter dem Motto „Choral Total“ waren nach der Absage in 2020 in den Jahren 2022 bis 2024 insgesamt über 50 Bach-Chöre und – Vereinigungen diesem Ruf gefolgt, darunter auch der Wasserburger Bach-Chor gemeinsam mit Chören z.B. aus Paraguay, Malaysia, Japan, USA, Niederlande, Schweiz, Südafrika und natürlich auch aus Deutschland.
Mit ganz viel Vorfreude und mit Noten im Gepäck fuhren 50 Mitglieder des Wasserburger Bach-Chores am 08. Juni zum 25. Bachfest nach Leipzig, kaum ahnend, welch beeindruckende Erlebnisse sie erwarten würde.

Jeder Bach-Chor hatte in dieser Bach-verrückten Stadt einen Auftritt in einer der bedeutenden Kirchen Leipzigs und führte eine oder mehrere Kantaten aus Bach's schaffensreichem Jahrgang 1724 auf und immer sang das Publikum bei den Chorälen mit: „Choral Total“.

So muss es sich anfühlen, am Ziel einer Pilger-Reise angekommen zu sein, dachten und fühlten viele Chormitglieder, als der Chor sich an der Vierung vor Bach's Grab in der Thomaskirche, seinem letzten und bedeutendsten Wirkensort aufstellte. Begleitet vom professionellen Mendelssohn-Kammerorchester und hervorragenden Solisten trug der Wasserburger Bach-Chor zur Gestaltung der Mette bei, eine Morgenandacht, bei der in diesem Fall auch Kinder auf ihre natürliche und berührende Art mitwirkten.

Der Wasserburger Bach-Chor führte zwei Choralkantaten von Felix Mendelssohn Bartholdy auf, der ebenfalls in Leipzig gewirkt hatte und dessen großer Verdienst es war, Bach sozusagen wieder entdeckt und der Allgemeinheit zugänglich gemacht zu haben. Zum Abschluss erklang die Kantate Nr. 87 „Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen“, die der Chor mit dem auswendig gesungenen Choral beendete, Zuversicht und Freude verkündend. undefined

Langer Beifall und Worte der Anerkennung berührter Zuhörer erfüllte die Chorsänger mit Freudentränen und Dankbarkeit.

Am Abend waren dann alle Bach-Chöre eingeladen, sich in einem großen Saal zu treffen, um sich als Chor vorzustellen und um miteinander drei Highlights von Bach zu singen, getreu dem Motto „Bach – we are family!“ So gab es ein reges und herzliches Austauschen und Verbindungen knüpfen. Alle durften erfahren wie verbindend über Ländergrenzen, ja Kontinente hinweg die Liebe zu Bach und seiner Musik ist.

Der Wasserburger Bach-Chor nahm bei seinem freudigen Auftritt seine Sing-Kollegen aus der ganzen Welt zunächst mit in sein bayerisches Heimatland, dann zu einem internationalen Friedenslied, bei dem alle mitsingen konnten und rundete mit einem emotionalen Friedenschoral von Mendelssohn ab. Alle Herzen waren erfüllt von diesem wundervollen, friedlichen Miteinander!

Außer den Auftritten nahmen die Chormitglieder auch an verschiedenen kulturellen Angeboten des Bachfestes und sonstiger kultureller Veranstaltungen teil wie Konzerte, Führungen oder die Bootsfahrt mit der MS Weltfrieden. All diese Aktionen und nicht zuletzt auch der Genuss der vielseitigen Gastronomie Leipzigs ließen die Chorgemeinschaft noch näher zusammen wachsen. Auch das Wetter zeigte sich von seiner freundlichen Seite und so fühlten sich nach diesen fünf intensiven Tagen alle wirklich reich beschenkt.

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Herzlicher Dank an dieser Stelle allen Spendern und Unterstützern, insbesondere der Stadt Wasserburg a. Inn und dem Freundeskreis des Wasserburger Bach-Chores!

Stimmen aus_dem Chor.pdf
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Der Wasserburger Bach-Chor singt in Ottobeuren

OVB, Stand: 03.11.2023, 17:46 Uhr

Nach drei Tagen des Eintauchens in die Welt des Weihnachtsoratoriums wächst die Vorfreude auf die beiden Aufführungen nach den Weihnachtsfeiertagen in Wasserburg und in Schloßberg.

Traditionell fährt der Bach-Chor jedes Jahr im Herbst für ein ganzes Wochenende in ein Kloster mit Seminarbetrieb im süddeutschen Raum.

Wasserburg/Ottobeuren – Neben dem intensiven Einstudieren des aktuellen Werkes hat da nicht nur das gesellige Singen verschiedener Chorlieder seinen Platz, sondern natürlich auch das Feiern in fröhlicher Runde. Ende Oktober ging es heuer erstmals nach Ottobeuren, in die Benediktinerabtei mit ihrer berühmten Basilika. Als ein Höhepunkt ließen die Sänger in der einzigartigen Atmosphäre der Basilika Choräle und andere Chorstücke aus dem Repertoire zum Lob und Dank Gottes erklingen. 



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https://www.wasserburger-stimme.de/blog/2023/06/27/bach-chor/

Artikel vom 27.06.2023

Immer wieder neue Ideen für die Verzauberung

Vor dem „Carmina Burana" - Wochenende: Ein Probenbesuch beim Bach-Chor
In Wasserburg ist er mittlerweile eine Institution: Der Bach-Chor. Er versteht sich als freier Konzertchor, der überwiegend geistliche Werke aus der Zeit des Barock, der Klassik und Romantik, aber auch von Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts zu Gehör bringen will. Der Namenspatron Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) ist damit gleichzeitig der Mottospender. Angelica Heder-Loosli leitet den Wasserburger Bach-Chor seit knapp 40 Jahren. Am kommenden Wochenende werden die Sängerinnen und Sänger des Chores wieder einmal die „Carmina Burana“ von Carl Orff aufführen. Wir haben am Rande eines Probenbesuchs mit Angelica Loosli gesprochen …

… und konnten erfahren, dass sie, die als Musikpädagogin am Gymnasium in Gars gewirkt hatte und der auch eine Karriere als Solosängerin offen stand, sich 1985 ganz bewusst dafür entschieden hatte, einen Chor zu begründen, in dem auch nicht nur geistliche Musik dargeboten werden kann.

Das Miteinander sei ihr damals so wichtig gewesen, es sei so unglaublich zu sehen, was Musik mit den Menschen mache, wie Musik die Menschen verändern könne. Im vergangenen Herbst hat sie ein „Friedenskonzert“ gegeben und damit einmal mehr gezeigt, dass Musik eigentlich die Sprache des Friedens beherrsche, wenngleich man natürlich sagen muss, dass es auch martialische Musik gibt.

Die „Carmina Burana“, die am kommenden Wochenende aufgeführt werden wird, erarbeitet sie nun schon zum fünften Mal. Bei der Probe im Rathaussaal am gestrigen Montag wurde deutlich, wie präzise und mit welch hohem Engagement dieser Chor, der, wie Angelica Loosli betont, nur aus Laien bestehe, bei der Vorbereitung eines Konzertes bei der Sache sein kann. Man probt einmal in der Woche, und alle vier bis sechs Wochen gibt es ein Probensamstag, wo man sich noch intensiver auf Konzerte vorbereiten könne.

2025: 40. Jubiläum als Chorleiterin

2025 feiert sie nun ihr 40. Jubiläum als Chorleiterin des Bachchors. Ans Aufhören denke sie überhaupt nicht, sagt sie im Interview mit der Wasserburger Stimme, „Wozu auch?“ Das Singen fördere die Gemeinschaft, der Chorgesang entwickle sich so zu einem Lebensprinzip und sie ergänzt voller Freude: „Wissen Sie, die Ideen gehen mir einfach nicht aus!“

Natürlich ist so eine Institution wie der Bach-Chor auch ein kostenintensives Engagement, weshalb man einen Förderverein gegründet habe, denn, wenngleich alle aus Begeisterung singen, verursachen Konzerte immer auch hohe Kosten, die durch Eintritte nicht gedeckt werden könnten. Auf die Frage, ob sie Bachs Musik auch beim Kochen zu Hause höre, lächelt sie und antwortet mit einem verhaltenen „Nein“, denn sie mag sehr die bayerische Heimatmusik, die sie im Radio auch gerne höre. Und da sie selbst so gerne singe und dies als Chorleiterin leider nicht so könne, habe sie 2008 den Kammerchor „Incantiamo“ gegründet, ein Zusammenschluss von zwölf besonders singbegeisterten und begabten Sängerinnen und Sängern des Bach-Chores. Das Motto dieses Kammerchores sagt eigentlich alles: „incantiamo“, bedeutet: wir verzaubern.

Verzauberung durch Musik und Gesang, das ist wirklich Angelica Looslis Credo und sie lebt das durch ihre Art, ihren Chor zu leiten, auch. Bei der Probe gibt’s eine kurze Pause, alle reden miteinander und plötzlich sagt sie: „So, können wir weitermachen?“ Und in Windeseile stehen alle Sängerinnen und Sänger wieder bereit. Faszinierend, wie freundliche Führung erfolgsträchtig sein kann.

Am Schluss des Gesprächs mit der Wasserburger Stimme verrät sie noch, dass sie Carl Orff, jenen 1985 verstorbenen Komponisten, der die „Carmina Burana“ vertont hat, in München noch erleben durfte, auch dies dürfte zusätzlich motivieren.

Diese „Carmina Burana“, die am kommenden Wochenende ausgeführt wird, ist der Titel einer szenischen Kantate von Carl Orff aus den Jahren 1935/1936. Die Texte in mittellateinischer und mittelhochdeutscher Sprache sind den „Carmina Burana“ entnommen, einer Sammlung von im 11. und 12. Jahrhundert entstandenen Lied- und Dramentexten. Gefunden hat man diese Texte im Kloster Benediktbeuren, weshalb man diese Sammlung aus 24 Liedern „Carmina Burana“ nennt.

Am kommenden Samstag, 1. Juli, um 20 Uhr und am Sonntag, 2. Juli, um 11 Uhr in einer Matinée werden die „Carmina Burana“ und weitere Werke dem Publikum zu Gehör gebracht, es werden Stücke unter dem Motto „Eine Reise ins Glück“ geboten, und zwar von Edward Elgar, Henri Duparc, Bob Chilcott, Daniel Elder, Howard Shore und Karl Jenkins. Neben dem Bachchor treten auch drei Solisten auf, nämlich Rowitha Schmelzl, Joaquin Asiain und Michael Kranebitter.
Karten gibt es bei der Buchhandlung Herzog in der Salzsenderzeile in Wasserburg oder online unter: www.wasserburger-bach-chor.de und an der Abendkasse.

Im Dezember will der Bach-Chor dann das Weihnachtsoratorium IV – VI von Johann Sebastian Bach aufführen, und zwar am 28. Dezember im Wasserburger Rathaussaal und am 29. Dezember in der Pfarrkirche St. Georg in Schloßberg bei Rosenheim. Man darf auf weitere Darbietungen gespannt sein.

Peter Rink



Friedensgruß vom Chorwochenende in Hirschberg - wir haben es sehr genosen!

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Presseartikel vom 09.09.22:
https://www.wasserburger-stimme.de/blog/2022/09/09/der-hoffnungslosigkeit-keine-buehne/


... ein feiernder Chor ....

Endlich wieder eine Sommerfest!

Eine Rose und eine Dankesurkunde bekamen alle diejenigen Chormitglieder, die in den letzten 2 Jahren ein rundes Jubiläum hatten.

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... ein freudig jubilierender Chor ...

Endlich wieder ein Konzert!

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2021

Wieder einmal ein Chorwochenende - traumhaft schön!

Nachdem im letzten Jahr das Chorwochenende gestrichen werden musste, freute sich der Chor in diesem Jahr ganz besonders darauf. Im Kloster Plankstetten im Altmühltal ließ er der Freude und Lust am gemeinschaftlichen Singen bei intensivem und zugleich heiterem Proben freien Lauf. Sie dienten der Vorbereitung auf das kommende Konzert und der Erweiterung des Repertoires an Liedern, Chorälen und Gesängen verschiedener Genres.
Ein kleiner Ausflug in die Welt des mehrstimmigen Jodelns weckte die Ur-Kraft des Stimmausdrucks unserer Heimat.
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Erste Probe vor Ort nach 8 Monaten - einer gefühlten Ewigkeit!

Wiederbeginn am 14.06.2021 um 19:30 im Theatersaal

                  - wir sind aktiv und halten durch -

Um eine BRÜCKE zu schlagen bis dahin, wenn wir wieder zusammen kommen können, haben wir begonnen uns montags via Zoom zu treffen. Hier können wir uns sehen (!), kurz ein bisserl ratschen, uns einsingen und zu Chorstücken aus unserem reichhaltigen Repertoire singen!

Tatsächlich macht das Online-Singen Spaß und ist emotionaler als gedacht, so vor dem eigenen Bildschirm zu singen. Natürlich fehlen die anderen daneben, aber es ist besser als dieses lange Schweigen und es trainiert die Stimme, die sonst einrosten würde!


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"Wasserburger Stimme" am 21.Dezember 2020

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3. Oktober 2020 – Deutschland singt


Anlässlich der dreißigsten Wiederkehr des Tages der deutschen Einheit am 3.Oktober 2020 wird der Wasserburger Bach-Chor auf dem zentral gelegenen Konzertplatz Frauengasse in Wasserburg am Inn diese Feier gestalten. Das ist sein erster Auftritt in diesem so besonderen Jahr.
Die Wiedervereinigung Deutschlands ist in ihren Geschehnissen einmalig und nicht nur von nationaler Bedeutsamkeit. Das Anliegen, das Wunder der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls mit einer breiten Bürgerschaft bei einer öffentlichen Feier (Open Air) generationsübergreifend gemeinsam zu feiern, soll bewusst auch ein Zeichen der Dankbarkeit und der Hoffnung für die Zukunft unseres Landes sein, welche aus Einheit und gelebtem Miteinander heraus kraftvoll gestaltet werden kann – besonders durch die Veränderungen, welche uns alle in der aktuellen Krise ganz neu herausfordern, miteinander Zukunft zu gestalten.
Die Initiative „3. Oktober – Deutschland singt“ möchte am 3. Oktober 2020 ein deutliches Zeichen des Dankes für die Wiedervereinigung und 75 Jahre Frieden in Deutschland senden. Der Appell, der deutschlandweit von den Marktplätzen der Republik ausgehen wird, soll lauten: Auch für die Zukunft stehen wir geeint für Grundwerte wie Freiheit, Humanität, Zusammenhalt und Demokratie ein.
Viele der vom Bundesmusikverband vorgegebenen und auch die von der Chorleiterin Angelica Heder-Loosli zusätzlich ausgewählten Lieder sind bekanntes Liedgut und gewähren ein abwechslungsreiches Programm.
Die Feier wird durch Werner Gartner, 2. Bürgermeister der Stadt Wasserburg am Inn eröffnet. Durch das Programm führt Katrin Meindl vom AK 68. Eine Zeitzeugin, Regina Liefeith, die diese bedeutenden Zeit des Umbruchs und der Wende hautnah erlebt hat, wird die Zuhörer mit ihrem Bericht in diese Zeit führen.
Der Beginn der deutschlandweit stattfindenden Veranstaltung ist um 19.00h und dauert ca. eine Stunde. Der Einlass von der Herrengasse aus ist ab 18.30h geöffnet.
Für die Veranstaltung gibt es ein Hygienekonzept, das u.a. eine begrenzte Teilnehmerzahl, das Einhalten der Abstandsregel und das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorsieht. Um die Zeit für die Registrierung so kurz wie möglich zu halten, wird um eine Anmeldung mit vollständigem Namen und Telefonnummer gebeten. 


https://www.ovb-online.de/rosenheim/wasserburg/zeitzeugin-aus-haag-zu-30-jahre-deutsche-einheit-ein-...

  • vonWinfried Weithofer

Regina Liefeith, im Dezember 1957 geboren in der thüringischen Stadt Bleicherode im Südharz, hat den Umbruch und die Wende Ende der 80er Jahre hautnah erlebt – eine Zeit, die ihr Leben geprägt hat.

Haag/Wasserburg – Regina Liefeith, im Dezember 1957 geboren in der thüringischen Stadt Bleicherode im Südharz, hat den Umbruch und die Wende Ende der 80er Jahre hautnah erlebt – eine Zeit, die ihr Leben geprägt hat. Am Samstag singt sie anlässlich des 30. Jahrestags der Wiedervereinigung im Wasserburger Bach-Chor bei einer Feier in der Altstadt und lässt in einem kurzen Vortrag ihr Leben in der DDR Revue passieren.

Lesen Sie auch: Deutschland singt, der Wasserburger Bach-Chor singt mit

Was empfindet sie an diesem Jahrestag? „Freude und Dankbarkeit“, sagt die 62-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. „Ich habe Vertrauen in unseren Rechtsstaat.“ Seit 2001 lebt sie in Oberndorf bei Haag. „Ein Teil von mir ist aber immer noch ostdeutsch“, sagt sie.

Am Ural einen Sommer auf dem Bau gearbeitet

Gleichwohl wehrt sie sich dagegen, die DDR rückblickend nur als Unrechts- und Überwachungsstaat zu sehen. Manche Beiträge in den Medien oder in Lehrbüchern habe sie als nicht fair empfunden, als einseitig, überheblich und „rein abstrakt“. Und so stelle sie sich die Frage: „Ist es allein das, was von unserem bunten Leben übrig bleibt, auch wenn es in grauen Mauern war?“ Dass Reisen in den Westen nicht möglich waren, findet sie auch heute nicht schlimm: „Es war halt so.“ Immerhin, sie durfte zu DDR-Zeiten nach Polen, Ungarn und Russland reisen. „Ich habe in Ufa am Ural als Studentin einen ganzen Sommer auf dem Bau gearbeitet.“ Ein Erlebnis, das sie nicht eintauschen wolle gegen einen Urlaub in der Karibik. Und es habe in der DDR auch keine Arbeitslosen gegeben: „Jeder wurde irgendwie mitgenommen – nach seinen Fähigkeiten.“

Andererseits ist ihr wohl bewusst, dass in der DDR Willkür und Ungerechtigkeit herrschten. „Ich will da nichts schönmalen.“ Ja, es seien Menschen an der Grenze erschossen worden. Und 1988, bei einem Pop-Konzert am Reichstag seien Menschen zusammengeknüppelt worden. Ihre Mutter, eine Lehrerin, durfte keinen Geschichtsunterricht geben, die Großeltern wurden in die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) gezwungen, die Lizenz für die Gastwirtschaft wurde ihnen entzogen. Immerhin durfte Regina Liefeith nach dem Abitur eine Berufsausbildung in der EDV machen, anschließend studierte sie Volkswirtschaft in Halle.

Mangelwirtschaft: Das DDR-System war am Ende

Spätestens 1989 war ihr aber klar, dass das DDR-System am Ende war. „Man hat ja die Mangelwirtschaft gesehen, man hat gesehen, dass überhaupt nichts funktioniert hat.“ Liefeiths Fazit 30 Jahre nach der Wiedervereinigung: „Beim Fall der Mauer hat man gesehen: Wenn sich genug Menschen für eine Sache engagieren, haben sie auch die Kraft, etwas zum Guten zu bewegen.“


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Wie schön: Bach-Chor singt wieder

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Allen Gesichtern steht die Wiedersehens-Freude ins Gesicht geschrieben: Endlich geht es wieder los beim Wasserburger Bach-Chor – gemeinsam! Da können auch die Abstandsregel von zwei Metern (unser aktuelles Foto) und die sonstigen, wichtigen Hygienemaßnahmen in Corona-Zeiten die Treffen nicht trüben. Um diese Proben zu ermöglichen hat der Wasserburger Bach-Chor mit seiner Leiterin Angelica Heder-Loosli extra den großen Saal der LandWirtschaft Staudham angemietet.

Neu ist auch die Situation, dass es im Moment kein Ziel gibt,da es noch unsicher ist, ob das geplante Weihnachtskonzert realisiert werden kann. So erlebt und genießt der Chor die neue Freiheit, einfach „just for fun“ zu singen. Ein buntes Potpourri an Chorliedern quer durch die Jahrhunderte bildete das „Programm“ des ersten Abends nach der großen Zwangspause.

Durch den großen Abstand hörte sich jeder Sänger gut und der Chorklang ist fein und sauber, auch dank der guten Akustik des Saales. Am Ende der Probe sprudeln Freude und Dankbarkeit aus allen im minutenlange Beifall heraus.


https://www.wasserburger-stimme.de/schlagzeilen/wie-schoen-bach-chor-singt-wieder/2020/07/03/



Wasserburger Bach-Chor: Gibt es noch eine Konzertchance in diesem Jahr?

Aktualisiert: 19.06.20 - 14:22 OVB
Der Bach-Chor, hier bei einer Probe vor der Corona-Pandemie, kann sein Jubiläum heuer vermutlich nicht feiern.
Der Bach-Chor, hier bei einer Probe vor der Corona-Pandemie, kann sein Jubiläum heuer vermutlich nicht feiern.
Er ist eine kulturelle Institution in Wasserburg: Der Bach-Chor steht für anspruchsvolle Konzerte mit hoher Qualität.. Heuer wäre eine ganze Reihe geplant gewesen. Doch daraus wird wohl nichts. Doch es gibt noch ein weiteres Problem.
 
Wasserburg – 2020 hätte der Wasserburger Bach-Chor sein 35-jähriges Bestehen gefeiert – unter anderem mit einer Reihe von Veranstaltungen. Corona hat diese Pläne durchkreuzt. Vielleicht gibt es im Jubiläumsjahr gar keine Konzertchance mehr.
Die Stadt gibt dem bekannten Chor einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 7000 Euro aus Mitteln der Anna-Klammer-Kulturstiftung – in der Hoffnung, dass die Konzerte bald nachgeholt werden können. Der Haupt- und Finanzausschuss befürwortete einstimmig die Bezuschussung.

 Stellungnahme_zur aktuellen Situation einzelner_ChorsängerInnen.pdf 
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Ein ehrenvoller Abend zum Ausklang des Jahres 2019 mit Vorschau auf das nächste Chorprojekt in 2020
 
Neue MitsängerInnen sind herzlich willkommen!
 
Die letzte Chorprobe am 16.12.2019 war vor allem dem Jahresausklang gewidmet, feierlich begangen mit einer Urkundenehrung langjähriger Chormitglieder. Diesen schönen Brauch gibt es seit 2018 und er zeigt, wie viel Beständigkeit diesen Chor trägt. 
Ihre vielfältigen Köstlichkeiten präsentierten die Chormitglieder am anschließenden Büfett. Mit einem Gläschen Sekt oder Saft wurde auf das zu Ende gehende Jahr angestoßen, ein gelungenes "Chor-Jahr", wie alle fanden.

 
 
 
Artikel OVB 19.11.2019 von Frau Duzcek

Wenn Gesang die Herzen berührt, probt der Bach-Chor Wasserburg

 
Bewegt die Stimmen: Chorleiterin Angelica Heder-Loosli in Aktion. Duczek
 
Wasserburg  - Sie trampeln mit den Füßen auf den Boden, breiten die Arme aus wie Flügel, schwingen die Hüfte, biegen den Oberkörper nach rechts und links, blasen die Wangen auf, lassen die Zungen federn, schlagen sich mit den Fäusten auf die Brust – und sprechen eine seltsame Sprache: „Hahaha-juppii, bluppbluppblupp“. Wer eine Probe des Wasserburger Bach-Chors beobachtet, schüttelt anfangs verwundert den Kopf. Denn sie beginnt nicht mit dem klassischen Einsingen, sondern mit einer Übung, die in dieser Form auch in einem Fitnessstudio stattfinden könnte.
Gesangswerkzeuge fit gemacht
Chorleiterin Angelica Heder-Loosli ist quasi die Vorturnerin, die Sängerinnen und Sänger geraten derart in Bewegung, dass sie jetzt auch bereit für eine Stunde Pilates oder einen Waldlauf wären. Doch nicht die Beine und Arme werden trainiert, sondern „die „Gesangswerkzeuge“, also die Stimmbänder. Und die müssen fit sein für die nächste große Aufgabe: das Winterkonzert 2019.
Am Samstag, 23. November, steht im historischen Rathaussaal „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms auf dem Programm. Endlich, findet Angelica Heder-Loosli, denn dieses Werk ist ihr Herzensprojekt. „Der Bach-Chor ist in seiner Qualität sehr gewachsen. Jetzt sind wir reif für dieses Requiem von Brahms.“
Schöne Texte und eine Musik, die die Vergänglichkeit thematisiert und trotzdem viel Trost spendet: Das zeichnet nach Meinung der Chorleiterin das Werk aus, das auch am Sonntag, 24. November, in der Pfarrkirche St. Jakob in Bad Endorf gesungen wird.
Eigentlich steht ja nicht Brahms, sondern Bach im Mittelpunkt des Repertoires. Bach hat dem Chor den Namen gegeben. Angelica Heder-Loosli ist dem Komponisten „sehr, sehr nahe“, wie sie sagt. Sie verspürt eine Art Seelenverwandtschaft. „Bach verkörpert eine herrliche Mischung aus Rebell und zutiefst gläubigem Menschen.“
Im Alter von 14 Jahren hat die Chorleiterin zum ersten Mal seine Johannispassion in München gehört – und sich gewünscht, mitsingen zu können. Sie wurde Musikerin und Sängerin, leitete mehrere Chöre – und entschloss sich vor 34 Jahren, einen eigenen zu gründen, der ihren Lieblingskomponisten ehrt.

Mutmacherin und Motivatorin

Zur ersten Probe im Jahr 1985 kamen gleich 60 Sängerinnen und Sänger. 65 Aktive im Alter von 20 bis 80 Jahren umfasst der Chor bis heute. Die Aktiven stammen nicht nur aus Wasserburg, sondern auch aus den Nachbarorten. Zweimal im Jahr – im Frühjahr und Spätherbst – gibt es ein Konzert.
Das Programm wählt die Leiterin stets selber aus: Das Requiem von Brahms, eigentlich gedacht für einen großen Chor und ein sehr großes Orchester, wird in beiden Konzerten in einer Fassung mit reduzierter Orchesterbesetzung zu hören sein. Die Musiker sind Profis. Es gibt nur drei gemeinsame Proben mit dem BachChor, bei denen Sänger und Orchester zusammengeführt werden. „Das ist immer ein spannender Moment“, sagt Angelica Heder-Loosli.
Herausforderungen dieser Art nimmt die 64-Jährige mit einer Mischung aus langjähriger Erfahrung und Humor. Der ist auch der rote Faden bei jeder Chorprobe. Die Leiterin sorgt für gute Stimmung, witzelt, lacht – und macht Mut: „Traut Euch ruhig.“ Sie fördert und fordert: „Hört besser aufeinander“, sagt sie, wenn die Harmonie der Stimmen aus dem Ruder gerät. „Schon viel besser“, heißt es wenig später, wenn ihre Anweisungen Früchte tragen.
So nähert sich der Chor über Monate dem Konzert – und wächst dabei zu einer Gemeinschaft zusammen. Diese verbringt zur Vorbereitung sogar manchen freien Samstag oder gar ein ganzes Wochenende zusammen. „Wir verstehen uns menschlich sehr gut, der Zusammenhalt ist hervorragend“, sagt Angelica Heder-Loosli. Das ist auch – neben der hohen Qualität der vier Stimmen Sopran Alt, Tenor und Bass – das Erfolgsgeheimnis des Bach-Chores.
Er kann anspruchsvolle Werke wie das Requiem von Brahms,, singt sie nicht runter, sondern füllt sie mit Leben. Der letzte Schliff kommt in der Schlussphase der Konzertvorbereitungen. „Dann klingt das Werk in mir“, sagt die Leiterin. Sie ist jetzt – so kurz vor der Aufführung – ganz eins mit der Musik.

Darum singt die Chorleiterin nicht unter der Dusche

Eigentlich ist Heilpraktikerin und ehemalige Lehrerin eher ein introvertierter Typ, wie sie sagt. Deshalb singt sie auch nicht daheim unter der Dusche, erzählt sie schmunzelnd. Als Chorleiterin geht sie jedoch aus sich heraus, reißt mit, fokussiert, bewegt die Sängerinnen und Sänger und ihre Stimmen.
Mit blitzenden Augen und ausladender Gestik steht Angelica Heder-Loosli am Klavier, gibt den Ton an – und sprüht vor Energie. Beglückt geht sie nach Hause, wenn es gelingt, den Chor zu Meisterleistungen anzuspornen. Das Glück ist jedoch erst dann zu hundert Prozent komplett, wenn die Besucher das Konzert „berührt verlassen“.